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Dorferneuerung Engelsberg

 

Die Idee zur Dorferneuerung Engelsberg ist bereits im Jahr 2002 entstanden. Damals wurde der Abriss des Wirtshauses mit Saal diskutiert. Engelsberg hätte dann keinen Saal zu Versammlungen mehr gehabt. Über einige Möglichkeiten wurde damals nachgedacht, so erkundigte man sich über das Dorferneuerungsprogramm mit seinen Möglichkeiten. 2003 fand dann ein Seminar in Thierhaupten mit Vereinsvorständen und Gemeinderäten statt. Daraus entstanden in der Gemeinde Arbeitskreise, die erarbeitet haben, was die Bevölkerung sich vorstellen könnte.

Eingereicht wurden die Unterlagen dann 2007/08 und eine Teilnehmergemeinschaft wurde 2009 gegründet. Angeordnet wurde das Dorferneuerungsverfahren im Juni 2009 und im September 2010 war Baubeginn.

 

Ziel der Maßnahme in Engelsberg ist die Umgestaltung der Dorfmitte mit der optimierten Nutzung und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Verkehrssicherheit.

 

 

 

 

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme wird ca. 800.000 Euro betragen, davon werden 50 % vom Amt für ländliche Entwicklung gefördert. Parkplätze, die auf dem neu gestalteten Dorfplatz wegfallen, wurden vor dem Rathaus, zwischen Babinger und Raiffeisenbank geschaffen. Außerdem stehen am Friedhof ebenfalls Parkflächen zur Verfügung, die neu hergerichtet und beleuchtet sind. Am Sportplatz sind ebenfalls Parkmöglichkeiten, auch auf dem Schotterrasen, der neu entstanden ist.

 

Besonders Augenmerk wurde auch auf die Barrierefreiheit gelegt, also behinderten gerechte Zugänge geschaffen. Im Bereich Kirchenaufgang sowieso, aber auch zur Bank und zum Zahnarzt und im Rathaus-Eingangsbereich. Außerdem wurde eine Behindertentoilette gebaut. Im gesamten Bereich wurden die Rohre und Kabel neu gelegt für Wasserleitungen, Kanalisation, Strom, außerdem die Straßenbeleuchtung erneuert und für das Fernwärmenetz angetragen. Zudem stünden für Elektroautos 2 Ladestationen zur Verfügung.

 

 

 

 

Der Vorplatz der Schule wurde neu gestaltet, mit Pflaster und Spielgeräten und Steinen zum Kraxeln ausgestattet, wobei die Schulkinder in der Pause weiterhin den Rathausvorplatz nutzen können. Am Rathausvorplatz wurden Sitzstufen eingebaut das Pflaster zum Teil neu gestaltet. Der Brunnen wurde versetzt auf den Dorfplatz, dort wird auch der Maibaum hinkommen. Die Verkehrsführung wurde verändert, so dass z.B. das Kriegerdenkmal in der Ortsmitte besser zur Geltung kommt. Vorsorglich wurde ein Gehweg in der Schulstraße gebaut, falls die Senioreneinrichtung verwirklicht wird. Außerdem wurde in diesem Bereich die Straßenführung verändert, Bäume und Sträucher gepflanzt. Die Ausstattung mit Bänken, Radlständern und Abfallkörbern erfolgt in Kürze.

 

 

Im Bereich der Kreisstraße (Trostberger Straße) wurde die Bushaltestelle komplett verändert und vergrößert, so dass die Busse nicht mehr auf der Straße stehen und zu einer entspannten Verkehrssituation in der Früh führen. Ein neues Buswartehäuschen wird aufgestellt mit einer integrierten Telefonsäule.

 

Engelsberg hat mit den Maßnahmen zur Dorferneuerung einen weiteren Schritt zu einem lebendigen Dorf durch aktive Bürger getan. Bei allen Planungen wurden die Einwohner mit einbezogen und auch bei der Pflege wird sich die Dorfgemeinschaft einbringen. Viel Verständnis und Geduld zeigten die Engelsberger Bürgerinnen und Bürger bereits bei der Umsetzung der Baumaßnahmen in der Dorfmitte. Alle beteiligten Baufirmen sowie das Planungsbüro und das Amt für ländliche Entwicklung haben durch große Kooperation und gute Zusammenarbeit eine schöne Maßnahme in relativ kurzer Zeit entwickelt und entstehen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein weiterer Punkt der Dorferneuerung ist die Neugestaltung des "Lindenplatzes" zwischen der Bäckerei Schönstetter und dem Wirt z`Engelsberg. 

 

Entwurfsplanung Lindeplatz (pdf)